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Youtube Bayrak reden und Dokumentationen: http://www.youtube.com/user/Sakipbayrak Medien VIDEO Tagesthemen 10.09.2009 http://www.tagesthemen.de/wahl/koepfe/einzelkaempfer100.html Berliner Abendschau: http://www.yusufbayrak.de/tv/abendschau_20090829_neukoelln_m_16_9_512x288.wmv Berlin (dpa) | 07.09.2009 10:43 Uhr Bundestagswahl verspricht Spannung: http://www.all-in.de/bilder_videos/videoline/im_fokus/art6533,632518 http://rhein-zeitung.de/on/09/09/07/inc/2/_video/flvplayer.php?file=/on/09/09/07/video/i/rzo612750v0.flv&id=playlist http://rhein-zeitung.de/on/09/09/07/video/t/rzo612750.html Medien RADIO http://www.funkhauseuropa.de/audio/tagesberichte_2009/09/yuyuf_bayrak_090918.mp3?dslSrc=/audio/tagesberichte_2009/09/yuyuf_bayrak_090918.mp3 Medien ZEITSCHRIFTEN http://www.tagesspiegel.de/berlin/Wahlkampf-in-Berlin;art270,2902431 http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0925/berlin/0051/index.html http://www.istanbulpost.net/09/09/04/stille.htm http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/der-plakative-neukoellner/ Youtube Bayrak reden und Dokumentationen: http://www.youtube.com/user/Sakipbayrak Sendung von 29.08.2009, der RBB Abendschau: http://www.yusufbayrak.de/tv/abendschau_20090829_neukoelln_m_16_9_512x288.wmv http://www.rbb-online.de/abendschau/dossier/wahljahr_2009__berlins.html Niederland Medien http://www.rtl.nl/components/actueel/rtlnieuws/miMedia/2009/week39/ Türkische Medien http://samanyoluhaber.eu/?2964 http://www.cnnturk.com/video/dunya/2009/09/21/alman.usulu.secim/15622/index.html http://ha-ber.net/index.php?option=com_content&task=view&id=4791&Itemid=0 http://www.hurriyet.de/haberler/gundem/389746/secimlerin-en-renkli-adayi http://www.ayturk.de/news.php?id=877 http://www.eurozaman.com/euro/detaylar.do?load=detay&link=50339 http://www.dunyabulteni.net/news_print.php?id=89131 http://www.ayturk.de/news.php?id=877 http://www.voanews.com/turkish/2009-09-24-voa2.cfm?rss=europe Medien 2006 http://www.flickr.com/photos/neukoelln/207158169/in/pool-berlinerwahlplakate2006
Wahlkampf in Neukölln 4September 2, 2006 von telegehirn In Berlin wird am 17. September nicht nur das Abgeordnetenhaus gewählt und über eine Verfassungsänderung abgestimmt, die sinnigerweise eine Änderung in der Durchführung von Volksbegeheren und Volksentscheide vorsieht, sondern es werden auch die Bezirksverordnetenversammlungen (BVV) in den einzelnen Bezirken gewählt.InNeukölln stellt die SPD mit Heinz Buschkowsky den Bezirksbürgermeister, obwohl die SPD (35,5%) 2001 nur die zweitstärkste Partei wurde. Dafür stellt die CDU (36,1%) drei und die SPD zwei der fünf Stadträte. In den Bezirken werden die fünf Stadtratsposten proportional zum bezirklichen Wahlergebnis nach dem d’Hondtschen Höchstzahlverfahren auf die Parteien verteilt. Zwar sind auch die FDP (8,2%), die Grünen (8,7%) und die PDS (5,9%) in der BVV vertreten, jedoch reichten diese Anteile nicht um einen Stadtrat stellen zu können. Bei der BVV-Wahl gilt eine 3% Hürde.In einem Bezirk wie Neukölln treten nicht nur die etablierten Parteien an, sondern auch lokale Listen. Die Wählergemeinschaft “Dialog der Neuköllner Bürger” (Liste 42) und die Wählergemeinschaft “Wahlalternative Soziales Neukölln” (Liste 44) an. Heute widme ich mich dem “Dialog der Neuköllner Bürger”: deren Liste ist sehr familiär besetzt. Es finden sich drei Verwandte auf der Liste. Drei ist auch die Mindestanzahl der Bezirksverordneten die benötigt werden um eine Fraktion zu bilden. Der Spitzenkandidat ist Yusuf Bayrak, auf Platz zwei findet sich sein Sohn Alperen und auf Platz drei findet sich die Frau von Yusuf Bayrak, Serife Bayrak.Da die Liste nur mit drei Wahlvorschlägen besetzt ist, sollte der “Dialog der Neuköllner Bürger nicht allzu erfolgreich sein, denn wenn die Liste 42, durch ein gutes Ergebnis, Anspruch auf mehr als 3 Sitze in der 55 Sitze umfassenden BVV haben sollte, dann bleiben die mehr erworbenen Plätze unbesetzt. Die BVV würde kleiner werden. Doch dürfte die Liste 42 nur in (Nord) Neukölln wirkliche Chancen haben. In Britz, Buckow(grad) und Rudow dürften die Chancen eher gering sein. Besonders in Buckow (Gropiusstadt) und noch mehr in Rudow sind die neo-faschistischen Parteien überproportional stark. Deshalb werden der NPD auch gewisse Chancen eingeräumt in die BVV Neukölln einzuziehen. Etwa 4000 Stimmen werden benötigt werden, um in die BVV einzuziehen. Jedenfalls wenn man die letzte Wahl als Grundlage heranzieht. In den beiden Wahlkreisen in Nord-Neukölln (WK 1 und 2) müsste Bayrak deshalb jeweils ca. 10 % der Stimmen erreichen. Was nicht vollkommen unmöglich ist, alleine schon wegen der reichlichen Plakatierung. Bayrak ist zwar erst 2000 nach Neukölln gezogen; er lebte vorher 22 Jahre im eher bürgerlichen Charlottenburg, jedoch engagiert er sich in Neukölln in diversen sozialen Projekten. Es wird sehr interessant werden, welche Parteien und Gruppieren in die BVV einziehen werden.Veröffentlicht in Berlin, neukölln | Verschlagwortet mit Gesellschaft, Wahlkampf | 1 Kommentar - am September 18, 2006 um 4:38 Ergebnisse der Berliner Wahl - BVV Neukölln « Telegehirn
[...] Die Wahl zu der Bezirkverordnetenversammlung (BVV) Neukölln brachte einige Überraschungen. Gleich sieben Parteien, SPD, CDU, GRÜNE, PDS.Die Linke, FDP, Graue und NPD schafften den Einzug in die nächste BVV.. Es galt bei der Wahl zu den BVVs eine 3% Sperrklausel. In Neukölln hat der “Dialog der Neuköllner Bürger (Dialog)” den Einzug in die BVV nicht geschafft. Yusuf Bayrak erreichte mit seiner Liste nur 1148 Stimmen (1,1%). Das vorläufige amtliche Endergebnis lautet: [...]SPD 37.185 (34,6%)CDU 31.456 (29,2%)Die Linke. 5.882 (5,5%)GRÜNE 11.434 (10,6%)FDP 7.011 (6,5%)GRAUE 6.011 (5,6%)NPD 4.190 (3,9%)Eltern 1.316 (1,2%)Die PARTEI 910 (0,8%)Offensive D 239 (0,2%)Dialog 1.148 (1,1%)WSN 841 (0,8%) Spaziergang zur StimmabgabeMontag, 18. September 2006 04:00 - Von Michael Mielke Es ist nicht bekannt, ob Friedbert Pflüger diese Straße schon einmal betreten hat. Es ist nicht bekannt, ob Friedbert Pflüger diese Straße schon einmal betreten hat. Anwohner, die in der Neuköllner Pflügerstraße wohnen, zucken bei der Frage nach dem CDU-Spitzenkandidaten ratlos mit den Schultern oder schütteln den Kopf: Pflüger? Nee! Nie gesehen. Auch auf Plakaten gibt es Pflüger nicht. Dominiert wird die Wahl-Werbe-Szene von Plakaten der FDP. Die wurden zumeist jedoch arg misshandelt. Bei "Konsequenzen gegen Bürgerabzocke" ist das "gegen" durchgestrichen und durch ein "für" ersetzt. Auf einem zweiten Plakat steht. "Stoppt die gelbe Gefahr". Bei anderen sind die FDP-Kandidatengesichter mit Bärten bemalt, die Augen verschmiert, die Zähne geschwärzt. Es könnte ein Racheakt sein. Die Jungen Liberalen hatten den Auftakt ihres Wahlkampfes eigens in die Pflügerstraße verlegt. "Mit Pflüger in die politische Sackgasse", hieß die konfrontative Losung. Bleibt also die Frage, ob hier die Junge Union reagierte. Oder ob sich Anwohner an den FDP-Plakaten delektierten, weil sie den schnöden Ausdruck Sackgasse für ihre Straße nicht ganz passend fanden. Nichts scheint unmöglich, schon gar nicht in der Pflügerstraße. AnzeigeIhre Wähler gehören zum Wahlkreis 1 und finden die Wahllokale in der angrenzenden Rütlistraße. Untergebracht sind diese aber nicht in der so arg ins Gerede geratenen Rütli-Schule, sondern gleich nebenan in der Realschule Heinrich-Heine. Die meisten verbinden den Wahlgang mit einem gemütlichen Spaziergang: Konservativ gekleidete ältere Ehepaare, Punker, junge Männer, schon am Morgen im nadelgestreiften Anzug, Studenten, die ihre Fahrräder schieben und mit einem Schloss am eisernen Zaun verankern. Sie kommen an dem Grundstück Nummer 34/36 vorbei, auf dem eine gewaltige Moschee errichtet werden sollte. Oder sie passieren Bäckereien, die Stühle vor dem Laden haben, auf denen genüsslich in die Sonne blinzelnde Gäste sitzen; 21 Grad Celsius zeigt das Thermometer eines Sonnenstudios. Andere Wähler müssen in der Pflügerstraße an skurril anmutende Lokalitäten wie einen Spezialreparaturladen für DDR-Simson-Mopeds, ein Diskussionszentrum über "Politik und den Spirit von Insekten", einen leider geschlossenen "Ballonhafen" oder einen "nur für Klubmitglieder" geöffneten "Backgammon & Okey Klub e.V." vorbei, aus dem Zigarettenqualm und türkisch klingendes Stimmengewirr nach außen dringt. Die Straße ist typisch für diesen offenbar nur schwer berechenbaren Wahlbezirk. 2001 bekam die SPD hier 33,5 Prozent der Stimmen; zwei Jahre zuvor waren es nur 24,6 Prozent. Umgekehrt ist bei der CDU: die 2001 nur 25,2 Prozent verbuchen konnte, 1999 dagegen 40,6. Aber damals gab es auch noch nicht den Kandidaten Yusuf Bayrak, der vielleicht einiges ein wenig verschieben könnte. Der türkischstämmige Kandidat hat mit seinem Sohn Alperen und seiner Ehefrau Serife die Wählergemeinschaft "Dialog der Neuköllner Bürger" gegründet. Sie sind unter Liste 42 eingetragen. Es ist gleichzeitig auch die kürzeste Liste, drei Mitglieder sind die vorgeschriebene Mindestzahl. Dennoch ist Yusuf Bayrak fast so präsent wie die FDP in der Pflügerstraße. Seine Werbetafeln sind größere als die anderen. Sie sind auch nur selten verunziert. Und nur eine ist beschädigt; abgelegt vor den Wahllokalen in der Rütlistraße, wo sie vermutlich am Morgen in aller Eile abgerissen wurde. Bayrak brauche rund 4000 Stimmen für die Bezirksverordneten-Versammlung, erklärt eine junge Frau, die einen Kinderwagen schiebt; neben sich einen Mann mit langem Haar und Ledermütze. Beide machen keinen Hehl daraus, Bayrak zwei dieser erforderlichen 4000 Stimmen gegeben zu haben. Sie hoffe noch auf seine vielen Landsleuten mit deutschem Pass, sagt die junge Frau. Neonazis hätten in diesem Kiez glücklicherweise kaum eine Chance. Andere haben schon Stunden zuvor gewählt. Sie stehen jetzt auf dem längs der Pflügerstraße gelegenen Sportplatz Maybachufer. Gebrüll ist zu hören, Gejohle und Jubel. Ein Punktekampf der A-Jugend der Bezirksliga wird ausgetragen. Gastgeber ist der Neuköllner Fußballklub (NFC), sein Gast Concordia Wittenau. Der NFC, so scheint es, hat keine Chance an diesem Tag. Wenige Minuten nach Anpfiff steht es schon 0:2. Junge Zuschauer kommentieren die Fehlleistungen der Altersgefährten. Nicht aggressiv, eher betrübt. Fast ausnahmslos Jungen, die aus türkischen oder kurdischen Familien stammen. Ein großer, kräftiger Mann findet tröstende Worte: Ralf Gehrke, Trainer der Herrenmannschaft und hier die absolute Autorität. Anfang der 80-er Jahre, sagte Gehrke, hätte im Verein nur ein einziger Türke gespielt. Jetzt seien "diese Jungs" in der Überzahl. Er lächelt. Und dann fügt er hinzu: "Aber das ist ja eigentlich auch völlig egal." Da gibt es doch tatsächlich einen parteilosen Mann namens Yusuf Bayrak der in Neukölln kandiert. Aufmerksam wurde ich auf ihn durch die Berliner Wahlplakate Gruppe bei Flickr, denn zu diesem Zeitpunkt gab es in meinen Teil Neuköllns noch keine Werbung für ihn. Doch jetzt geht der Wahlkampf in die heiße Phase und in meiner Gegend verhängen Plakate von ihm private Balkone und Autos. Er scheint eine starke türkische Sippschaft zu haben. Interessant finde ich, dass er in Neukölln der einzige Türke ist der kandiert, während in Kreuzberg auch die Etablierten, wissend um die Bevölkerungsstruktur, türkische Kandidaten aufgestellt haben. Er wirbt damit das auch türkisch, arabisch, persisch Stämmige sich mehr engagieren und raus aus ihrer Passivität treten sollen. Das ist ein löblicher Ansatz finde ich, denn viele haben zwar ein Wahlrecht, nutzen es aber nicht. Vielleicht weil sie das Wahlsystem nicht verstehen, vielleicht wegen fehlender Deutschkenntnisse oder schlichtweg aus dem Grund sich hier nicht zugehörig zu fühlen. Um das zu umgehen, erklärt er in Bildchen was es mit dem Wahlschein auf sich hat, (das wäre für viele Deutsche sicher auch sinnvoll) und die Wahlslogans sind auch in türkisch und arabisch gedruckt. Seine Wahlhelferinnen habe ich auch schon gesichtet, mit Kopftuch und Tschador verhüllte Frauen, die auf einer mir unbekannten Sprache die Wahlsache bewerben und Deutschlandfahnenartikel verschenken. Ich glaube zwar nicht das er wirklich ein Mandat erkämpfen wird aber ich bin beeindruckt und erfreut über das Engagement und die Aufklärungsarbeit, denn wer hier lebt ist für mich deutsch, auch wenn seine Wurzeln woanders liegen und sollte das System mitbestimmen. ● Presseerklärungen ● Veröffentlichungen
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