|
Liebe Neuköllnerinnen, liebe Neuköllner, Wir als Menschen sind es gewohnt, uns alles bequem zu machen, ungestört zu leben und unabhängig zu sein. Das führt bei uns automatisch zur Passivität. Wir als Neuköllner müssen in der Lage sein, unserer Umgebung angepasst, mit Neuköllnern in der Gesellschaft zusammen zu leben und Verantwortung zu übernehmen. Wir werden auch nicht glücklich wenn wir sagen, mein Bier, mein Haus, mein Kuchen. Dies führt zum Egoismus. Wenn Menschen nicht in der Gesellschaft integriert sind, wird deren Denkweise zur ihrer Weltanschauung. Dann wird auch weiterhin eine Spaßgesellschaft entstehen und gedeihen. Wie sie auch sehen, sind viele Menschen abhängig vom Alkoholkonsum, oder sind nicht interessiert daran eine Familie zu gründen. Es wird auch gesagt mein Hund ist mir lieber als ein mein Kind, weil mein Hund tut was ich sage und kostet mich auch nicht so viel Geld. Es wird weiterhin diskutiert, dass der Nachwuchs der Geselschaft abnimmt. Dies ist kein Zufall sondern ein Ergebnis der Spaßgesellschaft. Ich bevorzuge das Familienverhältnis aus Mann und Frau. Weil nämlich hierbei Gefühle zwischen Frau und Mann, Vater-Kind oder Mutter-Kind Verhältnissen entstehen, die man mit Geld nicht kaufen kann, sondern erleben muss. Aus diesem Grund sollte man sich von der Passivität fern halten und in Entscheidungsprozessen mitwirken. Man kann diesen Slogan sowohl auf die Familie bezogen als auch für alle anderen Zwecke, die der Menschheit zu gute kommen, anwenden. Die Politik entwirft Ideen wie Menschen leben und denken sollen. Dies wird von Lobby-Organisationen entworfen und auch in Gesetze eingebracht. Es wird über uns geredet und über uns und unsere Familien entschieden ohne zu uns fragen. Wenn wir selber aktiv werden und an den Entscheidungsprozessen teilnehmen, werden sie sehen, dass vieles zu Gunsten der Bürger entschieden wird. Wenn ein Lehrer die Haltung hat: ,,ob die Schüler lernen oder nicht, interessiert nicht, meinen Lohn bekomme ich so oder so“, dann ist es auch nicht zu erwarten, dass unsere Kinder pädagogisch erzogen werden. Es sind mehrere Themen hier anzusprechen, Sie werden sehen im Jahr 2011 wird in vielen Bezirken vieles anders, weil Sie und wir wissen was wir tun und wovon wir sprechen. Es gibt aber auch einige Punkte die ich gerne persönlich mit Ihnen besprechen will.. Ich vertrete folgende Thesen: 1. Das Größte Vermögen des Menschen ist das Denken. Niemand soll unser Denkvermögen mit Alkohol, Glücksspiel und der Spaßgesellschaft vermindern können. 2. Wissen ist Pflicht: Wenn wir etwas unternehmen, müssen wir in der Lage sein, unser Wissen effektiv einzusetzen und falls nicht ausreichend, uns weiterzubilden. 3. Man muss innerhalb der Gesellschaft mit Neuköllnern zusammen leben. Wir haben untereinander noch vieles zu lernen, nämlich durch die Verknüpfung mehrerer Kulturen kann der Reichtum der Menschen erhöht werden. 4. Die Ziele der Neuköllner können Ziele sein, die den Menschen selbst innerhalb der Gesellschaft glücklich macht oder Ziele können an Macht, Geld oder Erfolg orientiert sein. Hauptziel soll es aber sein für sich selbst und für die Gesellschaft nützlich zu sein. Also: Weg von der Passivität, Mitwirken bei Entscheidungen. Yusuf Bayrak
|